Halifax

Nach der ersten Nacht in riesigem Bett und riesigem Zimmer und mit eigenem Bad und endlich riesigem Waschbecken gehen wir frühstücken und müssen schon wieder umdenken: Plastik bzw. Pappteller, tolle Esskultur und anschließend einem Haufen Müll im Eimer. Leider ist draussen Nebel, so dass man nichts sieht und wir entscheiden uns daher, ins Zentrum von Halifax zu fahren (17 Grad im Nieselregen und Nebel).
An der Zitadelle sehen wir nich einmal den Hafen, so dass wir uns dort den Einführungsfilm ansehen und anschließend die einstündige Führung mitmachen. So erfahren wir viel über die Geschichte von Halifax und dem Schottenregiment der Zitadelle. Um 12 Uhr mittags erleben wir, wie die Kanone abgefeuert wird und den Aufmarsch der Dudelsackpfeifer – sehr schön und interessant. Nach dem Besuch einer Ausstellung und des üblichen Prassel-Shops steigen wir hinab in die Stadt. Ein Paar Straßen weiter ist schon die Hafenpromenade und jede Menge los, denn es ist hier so was wie „Kieler Woche“ oder „Hanse-Sail“. Jede Menge große Segelboote liegen hier vor Anker und können besichtigt werden. So auch die berühmte Bluenose II und die Arcadia. Wir lassen uns ungewohnt von den Massen treiben, staunen über die vielen Dicken und den legeren Kleidungsstil, das viele Essen, die tollen Boote und die Stimmung. Dann kommt sogar noch die Sonne raus und die Stimmung ist perfekt: Fahnen flattern an den Schiffsmasten und alle Leute sind fröhlich. So schlendern wir die ganze Hafenfront entlang und genießen des Feeling. Dann wollen wir um 16:30 Uhr die Fä#hre hinüber nach Dartmouth nehmen und wechseln erst einmal Geld. Als wir dann auf dem Wasser sind, sieht wieder der Nebel in die Bucht, so dass wir von den vielen Segelschiffen nichts mehr sehen können. In Dartmouth ist eine Piraten – Spielstrecke aufgebaut und wir sehen die zwei Brücken, die Halifax und Dartmouth miteinander verbinden, sowie den Army Stützpunkt und die Raffienerie an der Bucht. Dann fahren wir mit der Fähre zurück und wollen noch nach Peggys Cove. Aber auf halber Strecke kehren wir um, denn der Nebel und Nieselregen wird immer stärker und wir sehen nichts mehr. So fahren wir zurück zum Hotel, waschen endlich mal Wäsche und essen lecker Kartoffelbrei. Reiseführer lesen steht auch noch auf dem Programm.